Geheimes hawaiianisches Wissen
Reizender Aloha-Staat
In den Köpfen vieler Menschen rangiert Hawaii als Ideal des Paradieses auf Erden ganz weit vorne. Weitläufige Palmenstrände, der blaue Pazifik und die weltbekannte hawaiische Lebenslässigkeit üben zweifellos einen unwiderstehlichen Reiz aus. Der Beiname der Insel im Pazifik tut sein Übriges: The Aloha State. „Aloha“ bedeutet im Hawaiianischen „Liebe“. Und vor allem als Geburtsstätte des Surfens genießt Hawaii Kultstatus. Das Wellenreiten entstand hier vor fast 4000 Jahren. Bis heute schwören Surfer auf die imposanten pazifischen Wellen im 50. Bundesstaat der USA. Aber natürlich hat Hawaii einiges mehr zu bieten. Bestes Beispiel: Die Kahuna-Kultur, aus deren Ritualen die berühmte Hawaiian Healing-Massage hervorgegangen ist.
Hüter geheimen Wissens
Auf seiner dritten Pazifikreise stieß James Cook im Januar 1778 auf das pazifische Paradies. Darüber, ob er der erste neuzeitliche Entdecker der Insel war, herrscht bis heute Unklarheit. Angeblich landete der spanische Seefahrer Juan Gaetano bereits im Jahr 1527 auf Hawaii. Die erste Besiedlung der Insel liegt jedoch viel weiter zurück. Vermutlich ließen sich bereits im frühen Mittelalter Polynesier von den Marquesas-Inseln auf Hawaii nieder. In den religiösen Vorstellungen der neuen Inselbewohner hüteten die Kahunas, die Schamanen Hawaiis, geheimes Wissen. So beherrschten sie die Kahuna-Massage, einen alten hawaiischen Initiationsritus, mit dem der Übertritt in eine neue Lebensphase begangen wurde. Sie bildet bis heute die Basis des Hawaiian Healing, ebenso wie diverse leckere Teesorten.
Positiver Energiemix
Von Trommeln und Gesängen begleitet, bewegten sich die Kahunas tänzelnd um den Massagetisch und ließen dem Initianden lange, fließende Massagestriche zuteil werden. Dieser schamanistische Anteil findet sich bis heute in der Hawaiian Healing-Massage. Ebenso wie das zugrunde liegende Prinzip: Ein positiver Energiemix aus Liebe, Harmonie und Kooperation durchfließt noch immer jeden, der sich dem wohligen Segen einer dieser Ganzkörpermassagen hingibt. Als wertvoller Beitrag zur Ausbalancierung von Körper, Geist und Seele und der Lebenswelt des Körpers, hat die Hawaiian Healing-Behandlung inzwischen unzählige Fans auf der ganzen Welt. Nicht umsonst nennt man sie die „Königin der Massagen“.
Zum Wohl der inneren Ausgeglichenheit
Ziel der Massage ist es, Energieblockaden und eingefahrene Denkroutinen und Bewegungsmuster behutsam aufzulösen. Im Angesicht neuer Herausforderungen oder wichtiger Entscheidungen bietet das Prinzip der Kahuna Bodywork eine hilfreiche Auszeit für den Geist. Ohne Druck und losgelöst vom Alltag kann man das Denken auf Wanderschaft schicken und bislang ungenutzte Freiräume erkennen und erkunden. Angelegt als Ritual mit heiligem Unterbau, ist das Hawaiian Healing geprägt von vorbehaltloser Hinwendung, Respekt und Mitgefühl für den, der es in Anspruch nimmt. Eine Sitzung dauert etwa zwei Stunden – einen größeren Dienst kann man der eigenen inneren Ausgeglichenheit kaum erweisen.